Claudius so called James. Wie es dazu kam ist eine sehr lange Geschichte.
Claudius Henkel
Instrument:
Bass und Texter
Mein Musikgeschmack ist stark durch meine älteren Geschwister geprägt, bei denen ich alles von Deep Purple über wie bis zu Abba hören durfte.
Persönlich war ich sehr früh von Blues und Rock beeinflusst.
Rory Galagher ist einer meiner Helden.
Bands:
Als Schüler kam ich nichts ahnend zur Punkband „Sai Baba“, die ein paar Mitschüler von mir gegründet hatten. Die Bassgitarre war gerade unbesetzt, also wurde ich Bassist. Den Bass übernahm ich vom vorherigen Basser, der leider Linkshänder war. Ich habe erst Monate später bemerkt, dass die Saiten auf der Gitarre falsch herum aufgespannt waren. Doch das war für mich schon eine Überraschung damals.
Aus der Punkband wurde die etwas anarchistische «Winston Music Show», die in der Folge im regionalen Umfeld wohl eher durch die Show als durch die Musik bekannt wurde.
Wie entwickelten uns weiter und nahmen Demotapes und eine erste selbst produzierte LP auf.
Es zeichnete sich ab, dass ich die meisten Texte zu den Liedern besteuern würde. Texten macht und macht mir immer noch sehr viel Freude.
Mit der für uns eher überraschenden Auszeichnung als beste deutsche Nachwuchsband 1889, der zugehörigen Fernsehsendung im ZDF, musste die Schülerband schlagartig erwachsen werden und wurde in den Folgejahren durch den Medienzirkus gereicht.
Die kommenden Jahre waren völlig aufregend und irre, aber auch irgendwie nicht gesund für unsere kleine «Schülerband», und so folgte schließlich irgendwann die Trennung der Band.
Für uns alle sehr traurig, aber wohl das Beste in diesem Augenblick.
So called Heinz an der Gitarre und ich als Sänger gründeten im Anschluss eine neue Band mit dem schönen Namen „HübschHässlich“. Es entstand ein Album mit deutschsprachigen Liedern, die wir aber nicht veröffentlicht haben.
Irgendwann verschlug es mich berufsbedingt ein paar Jahre nach Lyon in Frankreich, und nach der Rückkehr war es schwer wieder an früher anzuknüpfen.
Musikgeschmack:
Mein Musikgeschmack ist sehr vielfältig. Ich mag jede Art Musik, die mich irgendwie berührt.
Lieblingsessen:
Linsen & Spätzle. Wie kanns auch anders sein als Schwabe, aber
ich habe durch das Leben in Frankreich einen geschmorten Coq au Vin und andere Spezialitäten schätzen gelernt. Weitere Wohnorte waren Vorarlberg (Kässpätzle) und jetzt die Schweiz (Raclette).
Das mag ich:
Durch meine neue Heimat die Schweiz mag ich natürlich die Berge und die Natur und versuche mich draußen aufzuhalten, wann immer es geht.
Gear:
Ich habe viele verschiedene Modell gespielt und war dann irgendwann Endorser für die Fa. Warwick. Ich habe noch einen der ersten Nobby Meidl Bässe, den ich eifersüchtig bewache.